„Geh mutig deinen Weg, denn du gehst ihn nicht allein.“ – Teresa von Ávila
„Geh mutig deinen Weg, denn du gehst ihn nicht allein.“ – Teresa von Ávila
Hast du schon einmal die Erfahrung gemacht?
Du sitzt irgendwo und versuchst klare Gedanken zu fassen oder eine Lösung zu finden, doch du steckst irgendwie fest. Wenn du dann aufstehst und dich bewegst, vielleicht sogar draußen, kommt auch innerlich etwas in Bewegung. Es entstehen plötzlich neue Gedanken und Lösungsoptionen, die du vorher nicht gesehen hast, erscheinen hinter der nächsten Kurve.
Manchmal wünscht man sich jemanden an seiner Seite, der den Weg mit mir gemeinsam geht. Jemand, der erst einmal einfach zuhört, der mir dann Fragen stellt, an die ich selber nicht gedacht habe, jemand, der mich auf etwas hinweist, das ich noch nicht gesehen habe.

„Geh mutig deinen Weg, denn du gehst ihn nicht allein.“
Teresa von Ávila
[vgl. Teresa von Ávila: Die Biographie, 2015]
Der Spruch von Teresa von Avila, der spanischen Ordensfrau und Mystikerin zeigt auf, dass jemand an unserer Seite Mut in uns freisetzen kann, um unseren eigenen Weg zu gehen. Dieser „Jemand“ im großen Kontext des Lebens ist für Teresa Gott und „die unerschütterliche Freundschaft mit Christus“, wie sie schreibt.
Und dann gibt es eben auch darüber hinaus, den menschlichen Kameraden oder Kompagnon. Den Gefährten. Den Begleiter. Als Coach bin ich ein Begleiter. Das englische Wort Coach bedeutet Kutsche. Im Neuen Testament gibt es eine Stelle, in der Philippus gebeten wird einen Mann mit Fragen an das Leben für eine Zeit zu begleiten. Er bittet ihn in seine Kutsche zu steigen. Während die beiden unterwegs sind, sprechen sie. Philippus stellt Fragen, gibt Input, ihr gemeinsamer Blick schweift über die Landschaft. Etwas kommt in Bewegung. Der Fremde entdeckt Antworten auf seine Fragen und steigt wieder aus der Kutsche aus.
Der menschliche Kamerad, der mit uns unterwegs ist, der zuhört, der Fragen stellt, uns einmal den Spiegel vorhält, uns auf Dinge aufmerksam macht, die wir gerade nicht sehen können, kann also unheimlich hilfreich sein.
In der Weiterbildung zum Interkulturellen Coach sprechen wir von stimulierenden Interventionen. Um das zu erklären, sage ich oft, es ist manchmal so, dass wir in unserem Trott unterwegs sind. Unser Blick ist dabei auf den Boden gerichtet und unsere Gedanken in Kreisen gefangen. Wir sehen nicht was außen um uns herum passiert und auch oft nicht unsere Möglichkeiten. Doch dann schubst uns jemand. Empört heben wir protestierend den Kopf und plötzlich sehen wir die Welt um uns herum.
Das wirkliche Gehen in der Natur ist somit eine Möglichkeit leichter und anders Zugang zu meinem Weg zu finden.
Sprichwörter aus der ganzen Welt zeigen, wie wertvoll Gehen ist, um neue Perspektive zu gewinnen:
„Man sieht den Weg erst, wenn man ihn geht.“ – Altes polnisches Sprichwort
Afrikanische Sprichwörter
- „Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh gemeinsam.“
- „Ein Fuß reicht nicht zum Gehen.“
- „Es ist besser zu gehen, als über den Weg zu fluchen.“
Sprichwörter aus Asien und dem Nahen Osten
- „Wenn du schlechte Laune hast, geh spazieren. Wenn du immer noch schlechte Laune hast, geh noch einmal spazieren.“ – Hippokrates (Griechisch)
- „Gehe mit den Weisen und werde weise.“ – Sprüche 13:20
In den verschiedenen kulturellen und religiösen Kontexten wird dem Gehen eine besondere Bedeutung zugeschrieben.

Das evangelische Pilgern ist ein gutes Beispiel dafür wie Menschen innere Ruhe, Abstand und Neuorientierung suchen. Pilgern ist ein Beten mit Leib und Seele, draußen in der Natur. Evangelisch Pilgern schließt an die ursprüngliche Bedeutung des Pilgerns an, sich mit Gott aufzumachen und auf Wanderschaft in die Fremde zu begeben. Viele Menschen gehen dabei neu dem Sinn in ihrem Leben nach und fragen nach dem, was ihr Leben gründen kann.
Ebenso findet sich das Gehen im Islam beispielsweise im Tawaf während der Hajj. Hierbei umschreiten Menschen die Kaaba in Mekka sieben mal. Es gilt als fundamentale Pflicht der islamischen Pilgerfahrt. Die Neuausrichtung steht im Zentrum und das dichte, gemeinsame Gehen im riesigen Menschenstrom symbolisiert Gleichheit aller Menschen vor Gott und die spirituelle Einheit. Alles Weltliche soll hinter sich gelassen werden (Statussymbole, Reichtümer, soziale Unterschiede) und die Ihram-Kleidung an (zwei einfache weiße Tücher) angezogen werden.
Auch im Buddhismus gibt es das Umrunden eines Heiligen Ortes als ein Ausrichten auf das Heilige, man nimmt es in seine Mitte.
Warum funktioniert das Gehen kulturübergreifend?
In der Anthropologie geht man davon aus: Der Rhythmus der Bewegung lässt das Gehirn in einen Zustand verfallen, der Blockaden lösen kann. Das körperliche Hinter-sich-lassen übersetzt sich in ein inneres Loslassen von Schwere.
Für manchen ist das tatsächlich Gehen zu Beginn ungewöhnlich. Wer es ausprobiert, ist meist schnell überzeugt von der vielschichtigen Bewegung, die dadurch entstehen kann.
Die Neurowissenschaft zeigt, dass im Gehen neue Gedankenverbindungen entstehen.
Was genau passiert beim Gehen, in der Bewegung?
Es besteht demnach eine enge Beziehung zwischen körperlicher Bewegung und Gedankenfluss, Kreativität, Stimmung und Wohlbefinden. Gehen aktiviert neue Prozesse und fördert Problemlösefähigkeiten.
Variationen im Schritttempo, etwa Verlangsamung der Schritte, Stehenbleiben mit direkter Blickkontaktaufnahme oder Beschleunigung der Schritte setzen wichtige Impulse.
Wie eine Person sich bewegt (schnell, schwerfällig, immer einen Schritt voraus oder etwas hinterher) gibt einen Hinweis auf innere Haltungen, Überzeugungen und gelebte Strategien. Das zu reflektieren ist meist sehr offenbarend und kann uns aufzeigen, was wir in Alltagssituationen ändern können.
Coachings an frischer Luft und im Freien können bei jedem Wetter stattfinden, wenn es draußen heiß oder kalt ist, wenn Widrigkeiten wie Wind und Regen auftreten oder steile Wegstrecken und matschiger Untergrund zu bewältigen sind. So ist es im Leben ja auch immer wieder.
Auf Spaziergängen lassen sich mit einfachen Mitteln Teams, Arbeitsbeziehungen und Systeme mit Material, das man in der Natur findet, darstellen und Strukturaufstellungen machen. Das setzt Impulse und stößt Reflexion an.
Hier nur einige Ansätze von Coaching in Bewegung.

Unser Angebot:
Buche doch einfach eine oder mehrere Bewegungs-Coaching Sessions mit uns. Dabei gibt es verschiedene Varianten:
- Eine Einheit um den See.
- Eine längere Wanderung von 3-6 Stunden
- Eine 3-5- stündige Ausfahrt mit dem Rennrad.
Melde dich und wir besprechen miteinander was für dich passend ist.
1 Foto: Wikipedia (2026): Teresa von Ávila, online unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_%C3%81vila#/media/Datei:Peter_Paul_Rubens_138.jpg (Zugriff: 19.05.2026).
2 Nikolic, S.V. (2024): The Sacred Circle: The Ritual of Circumambulation Across Cultures. Verfügbar unter: https://stevanvnikolic.com/blog-post5 (Zugriff am: 19.05.2026).
3 Teilweise Coaching Schritt für Schritt, Von Dr. Stephan Rietmann, erschienen im Coaching-Magazin in der Ausgabe 4 | 2020.
Interkulturelle Zusammenarbeit: Werte verstehen, Zusammenarbeit stärken
Interkulturelle Zusammenarbeit: Werte verstehen, Zusammenarbeit stärken
Internationale Teams sind für uns heute Alltag. Dennoch erleben viele Personalverantwortliche, dass Zusammenarbeit über Länder- und Kulturgrenzen hinweg trotz hoher Fachkompetenz holpert. Missverständnisse entstehen nicht aus mangelndem Engagement, sondern häufig aus unterschiedlichen kulturellen Wertvorstellungen, die unbewusst (und manchmal auch bewusst) aufeinandertreffen.
Unsere Werte prägen, wie wir arbeiten: Sie beeinflussen unsere Entscheidungen, den Umgang mit Verantwortung, Kommunikation, Konfliktverhalten und Erwartungen an Führung. Werden diese Werte nicht sichtbar gemacht und reflektiert, bleibt viel Potenzial ungenutzt.

Warum Werte der Schlüssel zur Zusammenarbeit sind
Ob Menschen eher beziehungs- oder aufgabenorientiert arbeiten, klare Hierarchien erwarten oder Mitbestimmung schätzen, Regeln strikt befolgen oder flexibel auslegen – all das basiert auf unserer Wertelogik. Im internationalen Team treffen diese Logiken oft ungefiltert aufeinander. Was für die einen professionell ist, wird von den anderen als distanziert empfunden.
Die Frage ist: Wie lassen sich unterschiedliche Werte nicht nur tolerieren, sondern produktiv miteinander verbinden?
Hier zwei Beispiel aus der Praxis.
Praxisbeispiel 1: Zusammenarbeit mit einem Team in Südostasien
Ein deutsches Unternehmen führte ein Projekt gemeinsam mit einem Team in Südostasien durch. Aus deutscher Sicht war die offene Diskussion ein Zeichen von Engagement. Kritik wurde direkt formuliert, Entscheidungen im Meeting getroffen.
Das südostasiatische Team hingegen legte großen Wert auf Harmonie, Respekt gegenüber Autoritäten und den Erhalt von Beziehungen. Kritik wurde indirekt geäußert oder außerhalb des Plenums platziert. Offene Widersprüche gegenüber Führungskräften fanden nicht statt.
Die Folge: Deutsche Projektleitende empfinden das Team als zurückhaltend und wenig eigenständig. Das südostasiatische Team erlebt die Deutschen als respektlos und zu konfrontativ.
Erst als die unterschiedlichen Werte – etwa im Umgang mit Autorität, Konfliktlösung und Gruppenzugehörigkeit – bewusst thematisiert wurden, entstanden neue Spielregeln: strukturierte Feedbackformate, klare Entscheidungswege und Räume für indirekte Rückmeldungen. Die Zusammenarbeit wurde spürbar effektiver.
Praxisbeispiel 2: Zusammenarbeit mit einem Team in Lateinamerika
Ein international tätiges Immobilienunternehmen mit Mitarbeitenden überwiegend aus Lateinamerika betreute Kunden aus Europa. Die Mitarbeitenden zeichneten sich durch hohe Kundenorientierung, Beziehungskompetenz und ein starkes Verantwortungsgefühl für das unmittelbare Wohlergehen der Kundinnen und Kunden aus. Ziel war, Vertrauen aufzubauen und Stabilität in der Beziehung zu schaffen.
Die europäischen Kunden hingegen legten besonderen Wert auf Verlässlichkeit, klare Zusagen und Transparenz.
Treffen diese beiden Wertelogiken unreflektiert aufeinander, entstehen Missverständnisse: Was aus Sicht der Mitarbeitenden Ausdruck von Engagement und Respekt war, wurde von Kunden teils als mangelnde Verbindlichkeit wahrgenommen.
Beide Seiten handelten kundenorientiert – jedoch auf Basis unterschiedlicher Werte. Erst durch gemeinsame Reflexion wurde deutlich, dass Verlässlichkeit und Beziehung keine Gegensätze sind, sondern bewusst miteinander verknüpft werden müssen. Klare Absprachen kombiniert mit persönlicher Beziehungspflege schaffen Stabilität und Vertrauen.
Von Unterschieden zu gemeinsamer Arbeitskultur
Erfolgreiche interkulturelle Zusammenarbeit entsteht nicht durch das Einebnen von Unterschieden, sondern durch Bewusstheit und Klarheit. Wenn Teams verstehen,
- welche Werte ihr eigenes Handeln prägen,
- wo diese von anderen Wertelogiken abweichen und
- wie daraus gemeinsame Arbeits- und Kommunikationsprinzipien entwickelt werden können,
entsteht eine tragfähige, gemeinsame Arbeitskultur.
Das bedeutet: Interkulturelle Kompetenz beginnt nicht bei Länderstereotypen, sondern bei der systematischen Arbeit mit Werten. Sie schafft eine gemeinsame Sprache, fördert gegenseitiges Verständnis und bildet die Grundlage für verlässliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit – über kulturelle Grenzen hinweg.
Das Window of Work Values™ ist ein Tool, dass wir in der Praxis verwenden.

Ins Ausland mit Partner & Familie
Ins Ausland mit Partner & Familie
Florian und Iris Meyer [1] werden für drei Jahre mit der Familie nach Mexiko entsandt. Iris, übernimmt eine leitende Position in einer Organisation in Mexiko City. Die Kinder Noah (6) und Mia (8) besuchen eine internationale Schule. Für Florian bedeutet das eine große Veränderung: Als ehemaliger Abteilungsleiter mit viel Erfahrung hat er künftig viel Zeit für die Familie. Die Entsendung in ein kulturell und geografisch so anderes Land wird auch herausfordernd für alle. Emotionen werden auch mal hochkochen und Veränderungen im sozialen sowie im kulturellen Bereich kommen auf die gesamte Familie zu. Welche praktischen Schritte sind jetzt wichtig? Hier eine strukturierte Übersicht:
[1] Die Namen sind rein zufällig gewählt. Die Konstellation und Situation sind jedoch solche, wie wir sie bereits häufig in unserer Arbeit erlebt haben.

Mögliche Herausforderungen der Familie Meyer,
Das ist zu bedenken:
- Interkulturelle Anpassung
- Neue Werte, Normen, Umgangsformen, Kommunikationsstile
- Unterschiedliches Zeitverständnis (z. B. Umgang mit Pünktlichkeit, Verbindlichkeit)
- Hierarchiedenken in Unternehmen, Machtdistanz
- Sprachliche Barrieren, besonders zu Beginn
- Rollenveränderungen
- Iris hat eine neue verantwortungsvolle Rolle – das kann hohen Erwartungsdruck erzeugen
- Florian ist dabei sich in der Rolle als „mitausreisender Partner“ zurechtzufinden – neue Identitätsfindung, die vielleicht. Gefühle von Abhängigkeit oder Bedeutungsverlust auslösen können.
- Die Kinder lernen ein neues Schulsystem, eine andere Sprache und Kultur kennen. Das kann einen hohen Stresslevel erzeugen.
- Soziale Isolation
- Es gibt noch keine oder nur wenige soziale Netzwerke
- Trennung von Familie, Freunden, gewohnter Umgebung
- Der Aufbau neuer Freundschaften braucht Zeit
- Logistische und organisatorische Herausforderungen
- Schulwahl, Arztbesuche, Versicherung, Sicherheit
- Umzug, Wohnungssuche, administrative Fragen (Visa, Aufenthaltsgenehmigungen)
- Sicherheit und Gesundheitsfragen
- Mexiko gilt in manchen Regionen als unsicher – mögliche Sorge um die Kinder
- Unterschiedliche Gesundheitsversorgung
- Persönliche Herausforderungen
- Jedes Familienmitglied bringt auch ganz eigene Herausforderungen mit. Diese sind bedingt in der Persönlichkeit, den Lebenserfahrungen und den individuellen Bedürfnissen.
- Was genau sind deine und eure persönlichen Herausforderungen?
- Kannst du den verschiedenen Bereichen deine persönlichen Herausforderungen zuordnen?
Was könnte die Familie in unserem Beispiel in der Transition unterstützen?
Iris (Expat in leitender Position)
Herausforderungen:
- Führung in interkulturellem Kontext
- Erwartungsdruck von deutscher Zentrale und lokalen Kollegen
- Balance zwischen Arbeit und Familie
Das kann unterstützen:
- Interkulturelles Training (z. B. Führung, Kommunikation in Mexiko)
- Mentoring oder Coaching im internationalen Führungskontext
- Sprachkurs (Spanisch auf Business-Niveau)
- Netzwerke mit anderen Expats oder Führungskräften
- Klare Struktur und Grenzen für Work-Life-Balance
Florian (mitausreisender Partner / MAP)
Herausforderungen:
- Fragen der Identität durch Verlust des gewohnten Umfelds- und Aufgabengebietes
- Karriereunterbrechung oder -verzögerung
- Doppelbelastung durch Familie & Weiterbildung
- Soziale Isolation
Das kann unterstützen:
- Hineinfinden in die momentane Rolle mit Begleitung eines Auslands-Coaches
- Zugang zu weiteren Bildungs- oder Qualifizierungsangeboten
- Netzwerk mit anderen MAPs (z. B. über Expat-Gemeinschaften)
- Möglichkeiten für Sinnstiftung (ehrenamtlich, Projekte, Sport etc.)
- Unterstützung beim Aufbau einer neuen sozialen Identität
Noah & Mia (6 und 8 Jahre alt)
Herausforderungen:
- Neue Schule, Sprache, Freunde
- Verlust gewohnter Umgebung, Großeltern, Freunde
- Gefühl der Entwurzelung
Das kann unterstützen:
- Internationale Schule mit interkultureller Sensibilität
- Sprachliche Vorbereitung und Begleitung
- Routinen und Sicherheit im neuen Alltag
- Freizeitangebote, in denen sie Anschluss finden (z. B. Sport, Musik)
- Psychologische Begleitung, falls Anpassung schwierig fällt
Familie Meyer als Einheit
Das kann unterstützen:
- Kulturelle Vorbereitung (Training, Familienworkshops)
- Transparente Kommunikation über Sorgen und Erwartungen
- Gemeinsame Rituale, stabile Familienstruktur
- Gemeinsame Erkundung des Landes (positives Erleben)
- Zeit für Integration und Eingewöhnung – Geduld!
Empfehlung: Vorbereitung & Begleitung
Die Entsendung sollte nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional und interkulturell professionell begleitet werden. Mögliche vorbereitende Maßnahmen:
- Pre-Departure-Training für die ganze Familie
- Sprachkurse (vor Abreise und vor Ort)
- Interkulturelles Coaching während des Aufenthalts
- Zugang zu Expat-Communities und Peer-Gruppen
- Regelmäßige Reflexionen (Was läuft gut? Was braucht Unterstützung?)
Du suchst persönliche Unterstützung in deiner Transition?
Kontaktiere uns!
Selbstreflexion und Selbstbewusstsein im Internationalen Team
Selbstreflexion und Selbstbewusstsein im Internationalen Team
Wie sehen mich Menschen aus anderen Kulturen?
Wie will ich gesehen werden? Bewirkt mein Verhalten, dass sie mich tatsächlich so sehen oder vermittle ich vielleicht etwas was ich gar nicht will?
Die SWOT-Analyse kann hier sehr hilfreich sein.

Hier zunächst eine kleine Übung:
Stelle dich vor einen Spiegel und spiele einmal verschiedene berufliche Situationen durch: du berichtest etwas, du forderst heraus, du gibst Feedback
Wie sind deine Mimik und Gestik dabei? Wie deine Stimmlage und Lautstärke? Und deine Wortwahl?
Dann überlege: Bezogen auf die Normen der Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund in deinem Team was ist deine
- Stärke (Strength) – Welche Stärken stecken in deinem gewohnten Verhalten? Inwiefern kann das helfen gute Ergebnisse zu erreichen?
- Schwäche (Weakness) – Könnte es sein, dass manche Verhaltensweisen deine Führungskraft gefährden könnte?
- Gelegenheit (Opportunity) – Welche Türen und fördernde Möglichkeiten eröffnen sich durch deinen Ansatz und dein Verhalten?
- Gefahr (Threat) – Zu welchen Fehlinterpretationen kann es kommen, wodurch Beziehungen und das Projekt gefährdet sein könnten?
Und – was lernst du daraus?
3 Grundfaktoren der Interkulturellen Konfliktlösung
3 Grundfaktoren der Interkulturellen Konfliktlösung
- Attitude – welche Haltung und Einstellung habe ich zum Konflikt und der anderen Konfliktpartei oder Person?
- Welche Rolle spielen dabei Kultur- und Werteunterschiede?
- Habe ich Vorurteile?
- Bin ich bereit zuzuhören? Wirklich und echt?
- Bin ich bereit auch etwas loszulassen?
- Ja, auch einen Kompromiss einzugehen?
- Skills – Welche Fähigkeiten habe ich um einen Konflikt für beide Seiten gewinnbringend und nachhaltig zu lösen?
- Wie habe ich in der Vergangenheit konstruktiv Konflikte gelöst?
- Was genau habe ich da richtig gemacht?
- Was falsch?
- Habe ich die Fähigkeit die Perspektive der anderen Person oder Partei zu sehen, einzunehmen?
- Wie sieht es aus mit meinen Fähigkeiten meine Sicht, meine Gefühle und Bedürfnisse gewaltfrei und wertschätzend mitzuteilen?
- Knowledge – Über welches Wissen verfüge ich?
- Über den Hintergrund, die Kultur, die Sichtweise und Ziele der anderen Partei?
- Weiß ich, warum den anderen gewisse Dinge so wichtig sind?
- Warum sie sich so verhält wie sie sich verhält.
- Warum sie auf ihrer Seite bisher verharrt?
- Weiß ich, wie man in ihrer Kultur adäquat Konflikte löst?
- Kenne ich die Bedürfnisse und Gefühle der anderen schon?
- Weiß ich wer uns vielleicht kompetent unterstützen kann?
Wenn du verstehen willst was dahinter steckt dann kann die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach genau das Richtige für dich sein.
Foto: @pixabay
Konflikte sind spannend - Interkulturelle noch spannender.
Konflikte sind spannend
Interkulturelle noch spannender.
Wenn man sie von außen betrachtet sind sie sehr interessant. Doch, wenn man selbst Teil davon ist, ist das eine andere Liga.
Es gibt drei Faktoren, die unseren Umgang mit Konflikten maßgeblich prägen.
- Unsere Herkunftsfamilie
Wie sind deine Eltern, Großeltern und Geschwister, die dich prägenden Personen mit Konflikten umgegangen. Nimm dir mal einen Moment Zeit und identifiziere 3 Schlüsselbegriffe z.B. vermeidend, lautstark, kleinbeigebend, ruhig aussprechend etc.
- Unsere Persönlichkeit
Wir werden alle mit einer Persönlichkeit geboren. Bist du eher introvertiert und ruhig und denkst erst gründlich über das nach was du sagst. Oder eher extrovertiert, d.h. du denkst laut. Sprichst manchmal noch nicht ganz durchdachte Gedanken aus.
- Unsere Herkunftskultur
In einer eher direkten Kultur wie in Deutschland, die also den direkten Weg für den effektivsten hält gilt es als richtig Konflikte anzusprechen, damit man sie schnellstmöglich klären und zurück zum ursprünglichen Plan gehen kann. Also, „gehe nicht erst mir der Kuh ums Dorf. Komm zur Sache!“
In einer eher indirekten Kultur gilt genau dieses Ansprechen als Eskalation. Der andere will echten Streit mit mir. Dabei gilt, „wenn du schnell an ein Ziel willst, wähle den Umweg“. Also, warte ein bisschen bis sich der Staub gesetzt hat und dann ist es nur noch halb-so-wild.
Das wiederum empfinden Menschen aus direkten Kulturen als eher feige.
Wie sieht deine kulturelle Prägung aus?
Es bleibt spannend!
Du möchtest gerne mehr über interkulturelle Konflikte erfahren? Du willst lernen wie du sie konstruktiv lösen kannst dann melde dich zum Seminar Erfolgreiches Konfliktmanagement in internationalen Teams an.
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Was sollte in einem guten interkulturellen Team möglich sein?
Von Jochen Schuppener
- Querdenken / Hinterfragen - Gerade in einem interkulturellen Team bringt jedes Teammitglied nicht nur seine eigene Persönlichkeit, sondern auch die Werte seiner kulturellen Herkunft mit. Das ist eine Herausforderung und eine riesige Chance. Es ist die Aufgabe des Teamleitenden, eine Atmosphäre zu kreieren, in der jeder Mitarbeitende sowohl Kultur als auch Persönlichkeit einbringt. Da dies oft es ganz anders sein kann, als was bisher im Fokus stand um Lösungen zu finden oder Produkte zu entwickeln, ist Querdenken mehr als erwünscht. Vielseitigkeit und Diversität sind enorm wichtige Erfolgsfaktoren, gerade in einer sich schnell verändernden Welt.
- Ehrlich sein - Zu sagen, ich schaffe es nicht.Jeder Mensch und Mitarbeitende hat gute und schlechte Tage. Jeder hat Möglichkeiten, Kapazitäten und Grenzen und Schwächen. Jeder möchte anerkannt sein. Es ist nicht einfach für uns zu sagen, "ich brauche Unterstützung". Gerade Menschen aus eher schamorientierten Kulturen finden das herausfordernd. Mitarbeitende aus Kulturen, die vermehrt denken, der Chef muss auch gleichzeitig die höchste Fachkompetenz haben, werden hier auch an ihre Grenzen kommen. Personen, die aus Kulturen mit einer eher flachen Hierarchie kommen, finden es leichter zu sagen, wenn sie etwas nicht schaffe das. Der Teamleitende kann durch den bewussten Austausch zu dieser Thematik zu Insight-Momenten führen, die in einer erhöhten Transparenz und mehr gegenseitiger Unterstützung resultieren. Das geschieht jedoch nicht zufällig.
- Fehler machen – Wenn es mal nicht so klappt, lassen sich gute Mitarbeitende und ein gutes Team nicht gleich unterkriegen. Da wo Ehrlichkeit gelebt wird dürfen auch Fehler gemacht werden. Gemeinsam kann dann überlegt werden, wie es zu dem Fehler kam, was daraus gelernt wird, worauf in Zukunft geachtet werden soll. Die Herausforderung ist jedoch, dass Menschen aus schamorientierten Kulturen das Zugeben individueller Fehler als demütigend erleben. Die innere Scham wird oft durch das Gefühl verstärkt, dass er oder sie den Normen und Erwartungen seiner Familie (und/oder der Gesellschaft) nicht gerecht geworden ist. Das resultiert darin, dass Fehler heimlich korrigiert werden. Ist das nicht möglich, werden sie geleugnet. Neben der Reflektion des eigenen Fehlerverhaltens in einem Coaching sollten interkulturelle Teams darauf achten, dass Fehler nicht in erster Linie einer Person zugeschrieben werden („xy ist schuld“), wie es in westlichen Kulturen häufig der Fall ist. Stattdessen, kann man gemeinsam überlegen was man gemeinsam verbessern und aus dem Fehler lernen kann.
- Sich ärgern – Jeder Mensch kennt Ärger und ärgert sich. Wie jedoch mit dem Ärger umgegangen wird ist Persönlichkeits- und Kulturabhängig. Das hat mit inneren Überzeugungen zu tun. Darf ich meinen Ärger ausdrücken? Wie genau? Sollte ich den Ärger eher runterschlucken oder durch Freundlichkeit, lächeln o.a. entschärfen? Beide Präferenzen können konstruktiv als auch destruktiv sein. Ärger und das damit verbundene Gefühl ist jedoch ein innerer Impuls dafür, dass wir etwas nicht für richtig halten. Die Kraft, die im Ärger sitzt, will in erster Instanz die Situation zum besseren verändern. Die gezielte Reflexion in einem interkulturellen Team über den jeweiligen als adäquat angesehen Umgang mit Ärger kann hier als Augenöffner fungieren. Gemeinsam können dann die Vor- und Nachteile betrachtet werden. So kann schließlich gemeinsam ein konstruktiver Weg gefunden werden.
- Erfolge feiern – In einem alten schwäbischen Sprichwort heißt es: „it gschompfa isch globt gnuag“ oder auf hochdeutsch: „nicht geschimpft ist gelobt genug“. In unserer Gesellschaft, in der es ganz stark darum geht, immer höher, immer schneller und immer weiter zu kommen, ist es häufig so, dass man nach Erreichen eines Meilensteins nicht die Zeit nimmt, den Erfolg zu feiern. Das wirkt sich auf die Mitarbeitenden auf Dauer demotivierend aus. Feiern ist etwas enorm Wichtiges in allen Kulturen dieser Welt. Es verbindet Menschen, es motiviert und entspannt. Danach darf man sich wieder sammeln und konzentriert an neue Aufgaben gehen.
Wie schaut es in Ihrem Team mit diesen „Möglichkeiten“ aus? Worin ist Ihr Team schon richtig gut und wo braucht es noch ein bisschen Aufbauarbeit?
Es braucht viel Dialog, um hier zu einem gemeinsamen Verständnis von zu kommen. An deren Ende kann ein gemeinsamer Code of Conduct stehen, mit dem sich alle Mitarbeiter identifizieren können. Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren ethnisch und kulturell sensiblen Code of Conduct zu entwickeln. Internationale Teamarbeit ist unsere Leidenschaft.
Ein Erfahrungsbericht: Wie sich die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach von anderen Coaching-Kursen unterscheidet
Seit vielen Jahren gibt es die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach. Teilnehmende unterschiedlicher Länder und Nationalitäten haben den Abschluss als Interkultureller Coach gemacht. In einem Interview fragen wir eine Teilnehmerin, was das für sie bedeutet.
Hallo Miriam,*
Du hast die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach absolviert. Wie bist Du denn auf diese Idee gekommen?
Wir kamen als Familie von einem 8-jährigen Einsatz auf Haiti zurück und als ich mich über ein Debriefing bei Global Transitions informierte, bin ich auf die Weiterbildung gestoßen. Es sprach mich sofort an, und so freute ich mich auf fachspezifischen Input und darauf, meine gewonnenen Erfahrungen nun auch weiterhin in meinem neuen Lebensumfeld einbringen zu können.
Worin siehst Du den Unterschied zu einem üblichen Coaching-Kurs?
Jeder Teilnehmer hat einen Interkulturellen Erfahrungshintergrund. Allein der Austausch in den Pausen und während der Module wäre in einem üblichen Coaching-Kurs so nicht möglich.
Konntest Du während dem Kurs praktische Erfahrung gewinnen?
Zu jedem Thema gab es praktische Übungen. Das Anwenden der Übungen unter den Teilnehmern war sehr lehrreich und machte die Theorie greifbar. Das konstruktive Feedback vermittelte mir Sicherheit in meiner neuen Rolle als angehender Coach.
Welches Thema hat Dich besonders interessiert?
Da ich bereits Kommunikationsmethoden anhand meiner Berufsausbildung kenne, habe ich mich besonders auf die Interkulturellen Themen gefreut. Teamcoaching wurde mein Lieblingsmodul, da es im Arbeitsalltag so relevant ist und mir sofort Ideen gekommen sind, wie man was umsetzen könnte.
Wem kannst Du diese Weiterbildung zum Interkulturellen Coach empfehlen?
Jedem, der Freude daran hat, Menschen bei ihrer Entwicklung zu fördern und ein besonderes Auge auf ein interkulturelles Setting in gegenseitigem Verstehen und wertschätzendem Annehmen werfen möchte.
Kannst Du in einem Satz sagen, warum sich diese Weiterbildung lohnt?
Sie fordert einen heraus, einmal mehr über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und sich für Andersartigkeit zu öffnen. Das schafft Frieden, eine beziehungsfördernde Neugier und ermöglicht verbindliche Beziehungen in der Zusammenarbeit.
Bekommt man am Ende auch ein Zertifikat?
Gleich zu Beginn war es mir wichtig, sicherzugehen, dass es am Ende auch ein anerkanntes qualifiziertes Zertifikat gibt. Ich möchte schließlich fachlich professionell, wie auch mit Herz und Hingabe später als Coach arbeiten.
Sie waren auch im Ausland? Und sind interessiert Ihre Erfahrungen auch an andere im Coaching weiterzugeben? Hier können Sie sich über die Inhalte der Weiterbildung informieren. Gerne stehen wir Ihnen zur Beantwortung weiterer Fragen zur Verfügung.
*der Name wurde geändert
Interkulturelle Kommunikation verstehen - aufschlussreiche Kulturdimensionen
von Jochen Schuppener
»Sie sagen ja und meinen nein. Das verstehe ich nicht. Ich weiß nicht woran ich bin. Das verwirrt mich. Das ist irgendwie auch nicht ehrlich. Ich wünsche mir zu verstehen warum das so ist. Es ist mir auch aufgefallen, dass meine Kommunikation viel direkter ist und dass das manchmal nicht so gut ankommt.«
Haben Sie schon einmal was von Kulturdimensionen gehört? Sie dienen als Vergleichskriterien, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede von ethnischen oder Landeskulturen darzustellen. Es ist unsere Herkunftskultur die unser – die Ihr Denken und Handeln in hohem Maße prägt.
Eine spannende Kultur Dimension, die helfen kann diese Dynamik besser zu verstehen ist die der Low Context und High Context Kommunikation.
Low Context bedeutet: dem gesprochenen Wort wird die höchste Bedeutung zugegeben.
„Ein Mann ein Wort.“ „Dein Wort gilt.“ „Auf sein Wort ist Verlass.“ Das sind nur einige Redewendungen, die die Wichtigkeit der verbalen Kommunikation verdeutlichen. Dann folgen noch Gesten und auch der Ton, in dem etwas gesagt wird. Folglich wird eine Person, die etwas anderes tut, als sie gesagt hat, als unzuverlässig angesehen. Im schlimmsten Fall als Lügner.
High Context bedeutet: diese drei Medien sind nur ein kleiner Teil der eingesetzten Kommunikationsmittel.
Insbesondere die Worte sind nicht so wichtig. Wirklich wichtig sind der Ton, die Formulierung, die Historie, die Körperhaltung, das Umfeld und die Umstände, wer redet, der soziale Status, die Gesten und dann schließlich auch die Worte. In High Context Kulturen ist Höflichkeit oft wichtiger als Wahrheit.
Edward T. Hall hat beobachtet, dass Kulturen, die eher individualistisch sind Low Context Kulturen sind und solche, die eher kollektivistisch oder beziehungsorientiert sind High Context Kulturen.
Setzen Sie sich doch einmal die Low Context Brille auf. Betrachten Sie Ihre internationalen Kollegen durch diese. Dann schnappen Sie sich das Low Context Mikrofon und spreche mit den Kollegen entsprechend. Welche Erfahrungen machen Sie? Wie geht es Ihnen dabei? Was lernen Sie daraus?
Foto: @Joel Fulgencio auf Unsplash
6 Gedanken zum Umgang mit Kulturstress
Von Jochen Schuppener
»Vor einiger Zeit haben Sie Ihr gewohntes Umfeld verlassen. Sie wohnen jetzt im „Ausland“. In einer anderen Welt. Das ist mega-interessant und inspirierend. Irgendwie jedoch auch echt anstrengend. Manchmal fragen Sie sich, ist das normal oder bin ich noch normal? Sind die anderen normal? Was ist richtig? Vielleicht finden Sie das zunehmend auch frustrierend. Sie wünschen sich zur Ruhe zu kommen, positiv zu sein und einen guten Rhythmus zu finden. Ja, und mit den Menschen gut klar zu kommen.«

Hier sind sechs Punkte, die Ihnen bei Kulturstress helfen können.
Kulturstress ist ganz normal.
Er kommt meist nach ein paar Monaten. Er ist bedingt durch all die Dinge, die sich mit dem Umzug in eine neue Kultur verändern. Dazu gehören z.B. Die Wohnsituation, die Arbeit, das soziale Umfeld, die Sprache, die Freizeitbeschäftigungen, das Essen. Selbstverständlich gehören auch sämtliche kulturellen Unterschiede dazu. Neue Herangehensweisen, andere Normen. Viele dieser Unterschiede werden einzeln betrachtet nicht als besonders stressig erlebt. Jedoch addieren sich die einzelnen Veränderungen. Das erlebt jeder mit der Zeit als anstrengend. Stressig eben.
Überlegen Sie einmal, was genau sich bei Ihnen durch den Umzug verändert hat.
Erstellen Sie eine Tabelle, mit zwei Spalten. In die erste Spalte schreiben Sie in jeweils eine extra Zeile, was sich bei Ihnen verändert hat. In die zweite Spalte jeweils wie intensiv oder anstrengend Sie diese Veränderung auf einer Skala von 1-10 erleben.
Ist Ihnen bewusst, wie sich Ihr Verhalten verändert, wenn Sie gestresst sind?
Woran können andere das erkennen? Sind Sie vielleicht gereizt? Reden Sie mehr oder weniger als sonst? Essen Sie mehr oder weniger? Wo spüren Sie den Stress in Ihrem Körper?
Welche der Hauptstressoren können Sie positiv beeinflussen?
Gibt es etwas was Sie weniger tun sollten, um den Stress zu reduzieren?
Wenn Sie gestresst sind, was tut Ihnen dann gut?
Z.B. Joggen, Musik machen, etwas Kreatives wie Malen oder Handwerken, vielleicht Zeit mit Freunden, Natur. Wie genau können Sie in Ihren Alltag einbauen? Wie häufig und wie lange pro Woche wäre hilfreich?
Lachen ist gesund!
Es ist normal, dass Ihnen das ein oder andere kulturelle Missgeschick geschieht. Nehmen Sie sich selbst nicht zu wichtig oder ernst und lachen Sie einfach auch einmal über sich selbst. Sie werden merken, dass es dann gleich etwas leichter ist.
Foto: @pimchu auf Unsplash







