„Das, was war, ist nicht mehr… und das, was kommt, ist noch nicht.“
So empfinden viele eine Transition Phase.
Jede berufliche Transition ist auch eine persönliche Transition.
Manchmal ist die Veränderung vorhersehbar, oft kommt sie überraschend. Übergänge und Transition Phasen gehören zum Leben. Sie begegnen uns immer wieder im Leben.
Seit vielen Jahren begleiten wir Menschen, die ins Ausland gehen und Menschen, die aus dem Ausland zurückkehren. Jede Transition Phase unterscheidet sich von vorigem Erleben und keine Person erlebt es gleich.
… aber auch berufliche Transitions enden nicht an der Bürotür.
Jede berufliche Transition bringt Veränderungen mit sich, die auch unser privates Leben beeinflussen:
- neue Aufgaben
- veränderte Arbeitszeiten
- ein anderes Umfeld
- neue Kollegen
- eine neue Verantwortung
wirken sich auf meine Routine, meine Beziehungen und viele weitere Bereiche in meinem privaten Leben aus.
Wer Transition nicht nur als organisatorischen Wechsel, sondern als persönlichen Entwicklungsprozess versteht, gewinnt auch persönlich an Kompetenz und fühlt sich dann auch in den Veränderungen des Berufsalltags wieder schneller wohl.
ECHTE VERÄNDERUNG HAT IMMER EINFLUSS AUF DEN GANZEN MENSCHEN.

Transition kann sich anstrengend anfühlen. Neues kann aufregend und inspirierend sein.
Es ist jedoch auch häufig anstrengend, weil ich meine Umgebung und vielleicht auch mein Inneres neu ordnen muss. Vertraute Abläufe, verlässliche Beziehungen, ein gut gefüllter eigener Krafttank und ein klares Verständnis meiner Rollen und Aufgaben, helfen mir den Alltag gut zu meistern. Verändern sich hier einige Eckpunkte, kann mich das aus dem Gleichgewicht bringen. Veränderungen erfordern also eine Anpassungsleistung.
Es ist ganz normal, dass ein Konfetti an Gefühlen mitschwingt: neben sich zu stehen, vermehrte innere Unruhe oder Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Bedürfnis sich zurückzuziehen. All das kann in der Phase der Neuorientierung auftreten. Ich verlasse vieles, das mir bekannt ist und lasse mich auf Neues ein, das ich noch nicht kenne.
Auch persönliche Veränderungen fordern uns heraus: ein Umzug, die Gründung einer eigenen Familie oder eine Trennung beispielsweise.
All diese Ereignisse stellen plötzlich in Frage, was mir eigentlich selbstverständlich war: „Wer bin ich denn nun in diesem veränderten Umfeld?“ Es ergibt sich also auch eine Identitätsfrage.
Wie kann ich Übergänge gestalten?
Vor allem ist es wichtig anzuerkennen, dass Transition Phasen Zeit brauchen.
Allzu gerne würde man diese Prozesse beschleunigen oder überspringen.
Genau das ist meist nicht hilfreich.
Transitions sind eine Einladung mich in dieser neuen Situation, vielleicht aus einer anderen Perspektive, kennenzulernen. Dafür braucht es den Mut bewusst innezuhalten.
Es geht dabei nicht darum, möglichst schnell wieder zu funktionieren. Transition Prozesse sind eine Gelegenheit zu verstehen:
- Was genau endet hier gerade?
- Was ist mir dabei besonders wertvoll?
- Was davon möchte ich bewahren?
- Worüber bin ich froh, dass es zu Ende geht?
- Und was nehme ich mit in die neue Phase?

Eine Coaching-Übung: Mein Übergangs-Kompass
Nimm Dir 15 bis 20 Minuten Zeit. Suche dir einen ruhigen Ort und lege Papier und Stift bereit.
Nun Teile das Blatt in drei Bereiche.
1. Was lasse ich zurück?
Schreibe alles auf, was mit der bisherigen Lebensphase verbunden war.
Vielleicht sind es Gewohnheiten, Menschen, Rollen, Erwartungen oder Sicherheiten.
Nimm bewusst Abschied von dem, was war. Verwende gerne Symbole für die einzelnen Bereiche. Das macht es anschaulicher.
2. Was bleibt?
Welche Fähigkeiten, Stärken, Erfahrungen oder Beziehungen tragen dich weiterhin?
Vielleicht entdeckest du hier, dass du viel mehr Ressourcen besitzt, als dir im Alltag bewusst ist.
Nimm dir Zeit einzelne Bereiche oder Beziehungen aufzuschreiben.
3. Worauf möchte ich mich ausrichten?
Vielleicht entsteht vor deinem inneren Auge ein Bild, wohin du dich entwickeln oder ausrichten möchtest. Bilder haben eine starke Aussagekraft in unserem Gehirn.
Nimm dir ein paar Minuten Zeit darüber nachzudenken. Wenn du möchtest, etwas skizziere oder fotografiere etwas, das du mit diesen Gedanken verbindest.
Finde 3 Worte, mit denen du die Frage beantworten möchtest: „Worauf möchte ich mich ausrichten?“ und schreibe diese in den 3. Abschnitt deiner Notizen.
Zum Abschluss kannst du dir noch eine einfache Frage stellen:
Welcher kleine Schritt bringt mich in den nächsten zehn Tagen meinem neuen Lebensabschnitt ein Stück näher?
Wir von Schuppener-Global-Transitions haben uns darauf spezialisiert Menschen in Übergangssituationen zur Seite zu kommen. Melde dich bei uns, wenn du Unterstützung in diesem Prozess wünschst.


