Familiäre Verknüpfungen 

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Vor acht Jahren kehrte Familie Müller mit ihren drei Kindern aus Südamerika zurück. Es war eine große Umstellung. Zurück in Deutschland war alles anders. Die Natur war einfach nicht mehr wie gewohnt, die Umgebung schien komplett anders zu sein. Das Team fehlte und die regelmäßigen Treffen mit Freunden konnten nicht mehr stattfinden. Auch die Gerüche und Geräusche gab es nicht mehr. Dort schien die Arbeit so sinnvoll für Herrn Müller und hier? Herr Müller wollte nicht wirklich zurück im alten Umfeld leben und arbeiten. Auch Frau Müller, wäre lieber im Ausland geblieben. Sie fanden es sehr schwer sich wieder „Zuhause“ zu integrieren. Auch die älteste Tochter wollte Südamerika nicht wirklich verlassen. Nach einer Weile entwickelte Herr Müller eine Depression. Auch die Tochter zog sich immer mehr zurück und wollte keine neuen Kontakte mehr schließen. Die gesamte Familie schien aus der Balance geraten zu sein. Wenn Eltern die Rückkehr nicht bejahen und innerlich zerrissen sind in dieser Entscheidung, geraten oft auch die Kinder aus der Balance und es entwickelt sich zu einer Negativ Spirale. Kinder finden es leichter, das Ende einer Lebensphase anzuerkennen, wenn Eltern den Prozess für sich persönlich bejahen können. Ein abschließendes Gespräch kann dabei unterstützen, diesen inneren Prozess persönlich abzuschließen.